Reinigungskraft einen eigenen Schlüssel geben? Vor- und Nachteile

Reinigungskraft einen eigenen Schlüssel geben

Foto: bernhard_pixler / pixelio.de

Wenn man eine Reinigungskraft oder eine Haushaltshilfe beschäftigt, stellt man sich oft die Frage ob man der Reinigungskraft einen eigenen Schlüssel anvertrauen kann oder ob man bei der Reinigung selber anwesend sein soll.

Um Ihnen diese Entscheidung etwas leicht zu machen, haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt. Jetzt können Sie sich eher entscheiden, ob Sie der Reinigungskraft einen eigenen Schlüssel anvertrauen oder lieber beim putzen vor Ort sein möchten.

                                                                                                                                                                                               Gibt man der Reinigungskrafte einen eigenen Schlüssel?

Ist man durch die Arbeit, der Versorgung der Kinder oder durch andere Situationen so eingespannt, dass der Haushalt darunter leidet, kann man sich von einer Reinigungskraft unter die Arme greifen lassen. Viele fragen sich nach einer Weile, ob es nicht einfacher wäre, wenn diese einen Schlüssel zur Wohnung oder zum Haus bekommen würde.

Die Vorteile, wenn man der Reinigungskraft einen eigenen Schlüssel überlässt.

Der größte Vorteil bei der Abgabe eines Zweitschlüssels ist die eigene Flexibilität. Dadurch, dass man dann nicht mehr gezwungen ist, auf die Reinigungskraft zu warten, können Termine ganz anders gelegt werden. Vor allem kommt man so nicht in Terminstress, wenn sich die Hilfe einmal verspäten sollte. Als Arbeitgeber kann man in dieser Zeit wichtige Besorgungen machen bzw. die Reinigungskraft dann kommen lassen, wenn man auf der Arbeit ist, sodass man sich danach in einem sauberen Zuhause entspannen kann und sich um nichts mehr kümmern muss. In der Regel ist die Reinigungshilfe auch ein wenig entspannter, wenn sie nicht das Gefühl haben muss, dass ihr auf die Finger geschaut wird.

Welche Nachteile können entstehen, wenn man der Reinigungskraft einen eigenen Schlüssel überlässt. 

Eine solche Schlüsselüberlassung ist ein sehr großer Vertrauensbeweis. Natürlich ist es immer etwas sehr Intimes, eine fremde Person bei sich putzen zu lassen. Überlässt man einer anderen Person den Schlüssel zu den eigenen vier Wänden, so kann diese immer dann die Tür öffnen, wenn ihr danach ist. Die Reinigungskraft weiß sehr gut darüber Bescheid, wann man zu Hause ist und wann nicht. Handelt es sich um eine Betrügerin, so ist das Risiko gegeben, dass einem Wertsachen geklaut werden oder die Wohnung während eines Urlaubs benutzt werden könnte. Außerdem kann der Schlüssel abhandenkommen, was ein teures Auswechseln des Schlosses notwendig machen könnte, wobei dies von der Versicherung der Reinigungskraft zu tragen wäre. Ein weiterer Nachteil ist, dass natürlich auch weniger Kontrolle herrscht. Kommt die Putzfrau pünktlich und macht sie ihre Arbeit ebenso gut, wenn man nicht anwesend ist? Den pünktlichen Beginn der Arbeit könnte man durch Anrufe kontrollieren, während es schon etwas schwieriger ist, abzuschätzen, ob auch alles wirklich gründlich gereinigt wurde.


Was bei einer Überlassung des Schlüssels zu beachten ist

Sollte man sich dazu entscheiden, der Reinigungskraft einen Schlüssel zu geben, so sollte bei der Haftpflichtversicherung angefragt werden, ob der Schlüssel bei Verlust mitversichert ist. Dies gilt bei Hausbesitzern und Wohnungsmietern, denn verloren gehen kann er immer. Sollte der Schlüssel innerhalb eines Mietverhältnisses nachgemacht werden, so muss der Vermieter davon in Kenntnis gesetzt werden, denn die Schlüssel sind bei einem Auszug allesamt abzugeben.

Fazit: Wenn enn man gute Menschenkenntnisse besitzt und sich seine Reinigungskraft gut ausgesucht hat, dann kann man seiner Reinigungskraft einen eigenen Schlüssel anvertrauen.

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