Putzfrau versus Haushaltshilfe

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe der Putzfrau und der Haushaltshilfe oft gleich gesetzt. Dies ist jedoch eine Beleidigung für jede Haushaltshilfe, die weitaus mehr leisten kann, als eine Putzfrau. Ob Putzfrau oder Haushaltshilfe – bei beiden Begrifflichkeiten handelt es sich um ehrenwerte Berufe.

Was macht die Putzfrau?

Eine Putzfrau kommt, sieht Verschmutzungen und beseitigt diese im Kundenhaushalt. Sie reinigt Toiletten, schrubbt die Fußböden und läuft mit dem Staubsauger durch die Zimmer. In der Küche wischt sie die Arbeitsplatten ab, macht das Spülbecken sauber und schaut, dass es überall sauber ist. Im Fachjargon nennt man diese Tätigkeit Unterhaltsreinigung. Wenn der Kunde es wünscht, kann die Putzfrau auch die Fenster putzen, Laminat- und Parkett nebelfeucht mit Spezialpflegemittel bearbeiten und den Briefkasten reinigen. Der Lohn ist niedrig und muss in der Regel vom Partner oder der Arge aufgestockt werden, damit es zum Leben reicht.


Was kann die Haushaltshilfe?

Eine gute Haushaltshilfe kann alles, was die Putzfrau auch macht. Zusätzlich kann die Haushaltshilfe zum Beispiel die Wäschepflege komplett übernehmen. Hierzu gehört die Reinigung, das Aufhängen zum Trocknen oder im Wäschetrockner mit anschließendem Bügeln. Anschließend hängen alle Kleidungsstücke sauber und ordentlich wieder im Schrank. Die Haushaltshilfe wird oft die Betten beziehen, damit die Herrschaften abends einen frischen Duft in der Nase haben. Auf Wunsch wird natürlich auch die Bettwäsche gebügelt. Das Silber putzen kann ebenso zu den Tätigkeiten im Haushalt gehören wie die Reinigung des Kühlschrankes. Ebenso müssen Küchen- und Bücherschränke regelmäßig ausgeräumt, gesäubert und wieder eingeräumt werden. Kein Problem, die Haushaltshilfe übernimmt diese Aufgaben gerne. In manchen Haushalten gehört die Zubereitung der Mahlzeiten mit zu den Aufgaben der Haushaltshilfe. Einkaufen und Lebensmittel einräumen kann ebenfalls übernommen werden. Im Prinzip kann eine Haushaltshilfe bei allen Arbeiten zur Hand gehen, die zur Hausarbeit gehören. Eine ausgebildete Haushaltshilfe ist meistens eine gelernte Hauswirtschafterin. Der Lohn richtet sich danach, wie vermögend der Arbeitgeber ist und wie viel er für die Leistung zahlen möchte. Das Gehalt liegt meistens etwas über dem der Putzfrau. Dafür sind die Aufgaben der Haushaltshilfe vielfältig und es wird nicht langweilig in dem Beruf. Ganz nebenbei wird das Fitnesstraining gespart, da die Arbeit körperlich anstrengend ist und die Muskeln gestärkt werden.

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